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Neues nicht nur anwenden sondern mitgestalten!
Wir verstehen uns als Planungsbüro nicht nur in der Rolle des reinen Anwenders, sondern sehen es als unsere Verpflichtung an, unseren Kunden Lösungen zu bieten, in die auch Entwicklungen und aktuelle Erfahrungen aus unserer Arbeit einfließen.
Da die Entwickler neuer Ideen immer einen Wissensvorsprung gegenüber reinen Anwendern haben, stehen wir nicht an, spezielles Wissen auch zu publizieren. Im folgenden wird daher ein Auszug aus Publikationen unserer Mitarbeiter über deren Arbeit und dabei gemachte Erfahrungen vorgestellt. Die meisten dieser Publikationen können Sie auch direkt als PDF-Dateien ansehen bzw. downladen.
Biologische Phosphorentfernung
U. Pokorny, K. Buchauer (1999):
Praktische Erfahrungen
mit der Schlammversäuerung und deren Einfluß auf die Wirtschaftlichkeit
bei der vermehrten biologischen Phosphoreliminierung.
gwf Wasser Abwasser, 140 (11), 774–780,
Deutschland.
Auf 2 Kläranlagen in Tirol, Österreich, wurden großtechnische Erfahrungen mit dem gezielten Einsatz von versäuertem Primärschlamm gesammelt. Die Betriebsergebnisse werden näher vorgestellt und kritisch analysiert, wobei insbesondere auf die Auswirkungen bezüglich Nährstoffelimination näher eingegangen wird. Die daraus abgeleiteten Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen, daß sich bei einem Kläranlagen-Neubau die Gesamtkosten aus Investitionen und Betrieb auf einfache Weise um ca. 5% vermindern lassen. Bei Umbauten von Kläranlagen ist die Wirtschaftlichkeit oft noch wesentlich höher, da häufig bestehende Anlagenteile zur Versäuerung genutzt werden können.
K. Buchauer (1996):
Ein Modell zur Bewertung des Einflusses der
Primärschlammhydrolyse in Versäuerungseindickern auf den mesophilen
Faulgasanfall.
gwf Wasser Abwasser, 137 (8), 410–416,
Deutschland.
Zur Optimierung des Gehaltes an leicht abbaubaren Substanzen im abwasser bei Bio-P-Verfahrenskonfigurationen bietet die gezielte Primärschlammversäuerung in Eindickern ein wirkungsvolles Instrument. Um eine Kosten-Nutzen-Analyse solcher Reaktoren durchführen zukönnen, ist es wesentlich, auch ihre Auswirkung auf den mesophilen Faulgasanfall zu beurteilen. Der vorliegende Artikel erarbeitet ein Rechenmodell zur Bewertung dieses Aspektes. Wie die Auswertung des Modelles zeigt, lassen sich unter mitteleuropäischen Verhältnissen Faulgasverluste zwischen nahe Null und ca. 25% erwarten.
Optimierung der Schlammentwässerung
K. Buchauer, F. Pelzer, M. Felber (1999):
Entwässerung von
Faulschlamm – Pilotversuche mit mobilen Anlagen.
wwt mit awt, (8), 41–44, Deutschland.
Immer dann, wenn die Anforderungen an das Entwässerungsergebnis sich dem Grenzbereich des mit einem bestimmten Aggregattyp Machbaren nähern – wie im vorliegenden Fall TS = 30% mittels Hochleistungszentrifuge – sind Vor-Ort-Versuche als unverzichtbar anzusehen. Nur auf der Basis von derartigen Versuchen kann man gesicherte Aussagen treffen, ob die gestellten Anforderungen mit einem bestimmten Aggregat überhaupt erreicht werden oder nicht.
Cofermentation
G. Bennat, B. Weisskopf (2000):
Cofermentation an der
Kläranlage Ischgl.
Vortrag zum Seminar „Cofermentation in kommunalen
Kläranlagen“, IFA Tulln (03/2000).
Örtliche Rahmenbedingungen für Bioabfall und Klärschlamm (B. Weisskopf). Verfahrensbeschreibung und erste Erfahrungen aus Bau und Betrieb (G. Bennat). Der Download enthält die zusammengefassten Unterlagen zum Vortrag (ohne Bildern).
Tourismus und Abwasserreinigung
G. Bennat (1996):
Einfluss des
Fremdenverkehrs auf Kläranlagen.
Wiener Mitteilungen, Band 129.
Am Beispiel der ARA Ischgl wird der Einfluß des Fremdenverkehrs dargestellt. Dieser entsteht aus der Bautätigkeit, den Belastungsschwankungen, Fetten und Ölen, der Abwassertemperatur und den Essensabfällen. Die Lösungsansätze für Planung und Betrieb sind Vermeidung, Ausgleich der Schwankungen, Fällung und Flockung und Änderung der Gesetzeslage.
Material von Rohrleitungen
G. Bennat (2000):
Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleich verschiedener
Werkstoffe für Rohrleitungen.
TRM Perspektiven 2000.
Messtechnik
K. Buchauer (1997):
Titrationsverfahren in der
Abwasser- und Schlammanalytik zur Bestimmung von flüchtigen organischen
Säuren.
gwf Wasser Abwasser, 138 (6), 313–320,
Deutschland.
Die Kenntnis der flüchtigen organischen Säuren Sa wird schon seit Jahren mit Erfolg für die Faulbehälter-Überwachung eingesetzt. Aber auch für die Beurteilung und Modellierung von Verfahren zur weitergehenden Nährstoffelimination ist die Kenntnis der leicht abbaubaren Abwasserfraktion Ss (= Sa + Sf) von entscheidender Bedeutung. Viele der Analyseverfahren für diese zwei (drei) Parameter sind kostspielig und/oder zeitraubend. Die Titration hingegen stellt eine billige, zuverlässige und einfache Methode zur Bestimmung von Sa dar. Im vorliegenden Artikel werden sieben verschiedene Titrationsmethoden zur Bestimmung der flüchtigen organischen Säuren vorgestellt und drei ausgewählte Titrationsmethoden verglichen. Daraus erweist sich, daß bei richtiger Anwendung dieses Verfahren für die Abwasser- und Schlammanalytik universell einsetzbar ist und auch bei sehr niedrigen Konzentrationen von Sa hinreichend genaue Ergebnisse liefert.







